Rentenversicherung
Die private Rentenversicherung

 


Das Konzept der Rürup Rente

Die Rürup Rente wird vom Staat zwar nicht mit direkten Zuschüssen subventioniert, aber sie bietet erhebliche Steuervorteile.

So besteht die Möglichkeit für die Versicherungsnehmer die jährlichen Beiträge als Sonderausgaben geltend zu machen und diese von der Steuer abzusetzen. Dabei gilt für Ledige ein jährlicher Höchstbetrag von 20.000 Euro für Ehepaare ist ein Betrag bis 40.000 Euro zulässig.

Im Versicherungsjahr 2005 können von diesen Höchstbeträgen 60% steuerlich geltend gemacht werden. Im Jahr 2006 62% und 2007 bereits 64%. Jedes Jahr erhöht sich der Betrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann schrittweise um zwei Prozent bis 2025 100% erreicht werden.

In der nachfolgenden Tabelle ist der schrittweise Verlauf des Sonderausgabenabzuges nochmals dargestellt für die Einzahlung des jährlichen Höchstbetrages von 20.000 Euro.

Jahr % Betrag in Euro
2005 60% 12.000 Euro
2006 62% 12.400 Euro
2007 64% 12.800 Euro
2009 68% 13.600 Euro
2010 70% 14.000 Euro
... ... ...
2025 100% 20.000 Euro
In der Ansparphase können somit hohe Steuererleichterungen realisiert werden. Erst in der Auszahlungsphase werden die Renten besteuert (nachgelagerte Besteuerung). Die Besteuerung der Rürup Rente erfolgt analog zur Besteuerung der gesetzlichen Rentenversicherung, um auch wieder hier eventuellen Ungleichheiten vorzubeugen.

Im ersten Rentenjahr 2005 werden nur 50% der Rente besteuert. Dieser Anteil erhöht sich bis zum Jahr 2022 jährlich um zwei Prozent. Von 2022 bis zum Jahr 2040 erhöht sich der Anteil der zu versteuernden Rente um jährlich ein Prozent:

Jahr: Beginn der Rente Anteil der Besteuerung
2005 50%
2006 52%
2007 54%
2008 56%
... %
2022 82%
2023 83%
2040 100%
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