Informationen zur Rürup Rente

Allgemeine Informationen zur Rürup Rente

Die Rürup Rente wurde von dem Ökonomen Bert Rürup erarbeitet und 2005 von dem Gesetzgeber eingeführt.  Der Unterschied zur gesetzlichen Rente liegt darin, dass die Rürup Rente nicht eine umlagenfinanzierte, sondern eine kapitalgedeckte Form der Rentenversicherung ist. Der Grundgedanke der Rürup Rente ist, dass die Ansparsumme ausschließlich für die Altersvorsorge verwendet wird.

Da die Rürup Rente eine staatlich subventionierte Rente ist, kann man die Beiträge zur Rürup Rente steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Bei allen Formen der Rürup-Rente, sollte man beachten, dass steuerliche Begünstigungen nur in der Ansparphase möglich sind.

Es gibt unterschiedliche Sparformen, nämlich einmal die klassische Rentenversicherung, zum anderen fondsgebundene Rentenversicherung oder auch in der Ansparphase eine Fondssparplanversicherung. Wenn man in die Rente eintritt, werden die monatlichen Zahlungen aus der  Rürup-Rente versteuert. Im Jahr 2008 mussten 56 % der Rürup Rente versteuert werden.

Der Nachteil der Rürup Rente besteht darin, dass es kein Kapitalwahlrecht gibt, denn das Kapital kann nur in Form einer Rente ausgezahlt werden. Grundsätzlich verfällt das Kapital, sobald der Sparer verstirbt, doch es gibt auch die Möglichkeit, vertraglich einen Hinterbliebenen Schutz abzuschließen. Insgesamt bedeutsam ist, dass sie individuell entscheiden, welche Art des Sparens ihnen am meisten zusagt und außerdem den Versicherungsvertrag genau analysieren, um im Alter keine bösen Überraschungen zu erleben.

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Die 3 Säulen der Altersabsicherung

Die 3 Säulen der Altersabsicherung

Wie man sich im Alter finanziell absichern kann erklärt das 3 Säulensystem der Altersvorsorge. Mit der ersten Säule wird die gesetzliche Altersvorsorge gemeint, sowie die geförderten privaten Vorsorgeformen der Riesterente und Rüruprente.  Jeder Arbeitnehmer muss sein gesamtes Berufsleben lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Durch diese Beiträge werden dann unmittelbar alle Renten finanziert, das bezeichnet man als Umlageverfahren. Die Beiträge zu Riester und Rürup sind natürlich freiwillig.

Die zweite Säule der Altersvorsorge setzt sich aus zusätzlichen, ergänzenden Altersabsicherungen zusammen. Damit werden die betriebliche Altersvorsorge oder auch die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes gemeint. Von der betrieblichen Vorsorge fürs Alter spricht man, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer, aufgrund des Beschäftigungsverhältnisses Versorgungsleistungen im  Alter, bei Invalidität oder im Falle des Todes garantiert.

Die dritte Säule ist die private Altersvorsorge. Bei der privaten Altersversorgung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie z.B: die Private Rentenversicherung. Allen gemeinsam ist, dass sich die Privatperson eigenverantwortlich um die Kapitalbildung fürs Alter kümmert. Vor allem die dritte Säule ist heutzutage lebenswichtig, weil man sich auf die staatlichen Renten, als allgemeine Altersvorsorge nicht mehr verlassen kann.  Darum sollte sich jeder Mensch selbst um die finanzielle Absicherung im Alter kümmern, um später vor Altersarmut bewahrt zu werden.

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Wer kann Riestern?

Wer kann eine Riester Rente abschließen?

Eine Riester Rente kann jede Person abschließen die, zulagenberechtigt ist und deren Ehepartner. Mit  zulagenberechtigt wird grundsätzlich jede Person gemeint, die in der Bundesrepublik Deutschland im Antragsjahr, zumindest zeitweise unbeschränkt steuerpflichtig ist  d. h. ständigen Wohnsitz oder gewöhnlich Aufenthalt in Deutschland hat und wenn die Person in einer gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Dazu gehören insbesondere Arbeitnehmer in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, rentenversicherungspflichtige Landwirte  und Selbstständige.

Des Weiteren auch Personen die Krankengeld beziehen, nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, Wehr- und Zivildienstleistende und Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II beziehen.

Geringfügig Beschäftigte haben erst dann die Möglichkeit solche einen Vertrag abzuschließen, wenn sie auf ihre Versicherungsfreiheit verzichten und freiwillig einen entsprechenden Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung, von dem Lohn aus ihrem Minijob leisten.

Auch nicht erwerbstätige Ehepartner können einen Riester Rentenvertrag abschließen, wenn der andere Ehepartner auch über eine Riester Rente versichert ist. Der nicht erwerbstätige Ehepartner muss allerdings keine eigenen Beiträge einzahlen, sondern kann ausschließlich die staatlichen Zulagen sparen.

Personen die freiwillig  bei einer gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, Selbständige ohne Versicherungspflicht, Personen die von Berufsunfähigkeit betroffen sind und allgemein alle Personen die von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit sind, haben nicht die Möglichkeit einen Riester Rentenvertrag abzuschließen.

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Riester Rente – früh starten

Riester Rente – so früh wie möglich vorsorgen-!!

Der Abschluss eines Riester Rentenvertrags sollte laut Experten so früh wie möglich abgeschlossen werden, um ausreichend für das Alter vorsorgen zu können. Der Beste Zeitpunkt dafür ist der Eintritt in das Berufsleben.

Seit 2008 bekommen alle unter 25-Jährigen, die eine Riester-Rente abschließen, eine einmalige Bonuszahlung von 200€. Dadurch soll die Rentenversicherung gerade für jüngere Menschen attraktiver gemacht werden. Wer frühzeitig anfängt fürs Alter vorzusorgen, ist später auch ausreichend abgesichert.

Ein weiterer Vorteil möglichst früh solch einen Vertrag abzuschließen, entsteht, weil man dadurch länger in die Riester Rente einzahlt, denn je länger man einzahlt, desto positiver wird der Zinseszinseffekt beeinflusst. Schließt man einen Vertrag während der Ausbildung ab, müssen Eltern nicht fürchten, dass die Zulagen vom Staat für das Kind eingestellt werden. Diese Zulage wird auch weiterhin gezahlt, auch wenn der Auszubildende selbst einen Riester Rentenvertrag abschließt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Eltern für ihr Kinder weiterhin Kindergeld erhalten. Dieses wird in der Regel für Auszubildende oder Studenten noch bis zum 25. Lebensjahr bezahlt, daher steht einem Vertragsabschluss bei der Riester Rente nichts im Wege.

Allgemein bedeutsam ist, dass man möglichst früh anfängt für das Alter vorzusorgen. Gerade da die Riester Rente attraktive Vorteile bietet, wenn man in jungen Jahren einsteigt, sollte man diese auch nutzen, um im Alter einen finanziellen Rückhalt zu haben.

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Die Riester Rente

Riester Rente Vorteile

Ein großer Teil der Bevölkerung wird immer älter, was an der sinkenden Geburtenrate in Deutschland liegt. Daraus resultiert, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, sodass das Thema der Altersvorsorge besonders bedeutsam wird. Die Riester  Rente ist eine Form der Altersvorsorge, die vom Staat unterstützt wird. Während des Arbeitslebens spart der Versicherte über Fonds, Banksparpläne oder Versicherungsbeiträge ein Kapital zusammen.

Dieses wird ihm dann nach Eintritt ins Rentenalter wieder ausgezahlt – aber nicht nur das, denn der Staat gibt einen festen Satz dazu und fördert so diese Form der Altersvorsorge. Durch die staatliche Förderung kann man einen Teil der persönlichen Versorgungslücke ausgleichen, damit man im Alter auf nichts verzichten muss. Schließt man einen Riester Rentenvertrag ab, kann man jährlich vom Staat bis zu 154€ bekommen.  Für Kinder, die bis einschließlich 2007 geboren wurden, bekommt man pro Jahr noch einmal bis zu 185€ zusätzlich. Für ab 2008 Geborene gibt es bis zu 300€ Riester-Zulage.

Des Weiteren garantiert die Riester Rente im Vergleich zu anderen Altersvorsorgeformen, eine lebenslange Rente. Sie darf niemals fallen und ist daher immer gleichbleibend oder steigt sogar während der Rentenphase. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man die Beiträge zur Riester Rente, bei der Steuererklärung, als Sonderausgaben geltend machen kann. Ist die Steuerersparnis für den Sparer höher als die Zulagen, erstattet das Finanzamt die Differenz.

Damit auch im Alter eine finanzielle Absicherung besteht, ist es wichtig solch eine Versicherung abzuschließen. Bei der Riester Rente wird man für private Sparmaßnahmen vom Staat, sogar noch belohnt.

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Rürup-Rente Zertifizierung

Rürup Rente und Zertifizierung

Erfüllt ein Rürup-Produkt die Voraussetzungen des Gesetzgebers wird der entsprechende Tarif vom Bundeszentralamt für Steuern zertifiziert und bekommt eine entsprechende Zertifizierungsnummer.

Seit dem Steuerjahr 2010 ist es für die steuerliche Anerkennung der Beiträge notwendig, dass die Bedingungen des Tarifes zertifiziert sind.

Auch Alttarife müssen ggf. nachträglich zertifiziert werden, damit die Beiträge steuerlich absetzbar sind. Die sogenannte Zertifizierungsnummer kann man auf der Beitragsbescheinigung finden. Anhand dieser Nummer kann das Finanzamt prüfen, ob der Vertrag steuerlich gefördert wird.

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Rürup Rente – Steuern

Abzugsfähigkeit der Beiträge zur Rürup-Rente von der Steuer.

Einzahlungen zur Rürup=Basisrente können als Sonderausgaben geltend gemacht werden. So sind in 2010 70 % der Beiträge bis zu dem jeweiligen Höchtsbetrag von 20.000 € (Ehepaare: 40.000 €) steuerlich abzugsfähig.

Diese Grenze steigt bis zum Jahre 2025 jährlich um 2 %. Wichtig  zu beachten: Auf den Höchstbetrag werden Zahlungen bei sozialversicherungpflicht Beschäftigten in die gesetzliche Rentenversicherung angerechnet, aber nur der Arbeitnehmeranteil.

Die Rüruprente ist also einer der wenigen Anlageformen mit denen sich noch Steuern sparen lassen ohne das man in irgenwelche geschlossene Fonds oder Immobilien investieren muss.

Interessant ist auch die Variante, jedes Jahr neu zu entscheiden, ob man Beiträge in die Rüruprente leisten möchte oder nicht. Ein Rürupvertrag muss ja nicht als Vertrag mit einer kontinuierlichen Besparung ausgelegt sein. So kann man sehen, ob es zu einem Steuerspareffekt kommt oder ob das Jahr vielleicht nicht so gut war und ein steuerlicher Vorteil aus der Beitragszahlung nicht zu erzielen ist.

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Altersvorsorge – Private Rentenversicherung

Aufgrund der Finanzmarktkrise kommen immer mehr Menschen zu der Erkenntnis, dass eine Absicherung der Langlebigkeit über eine Private Rentenversicherung sehr sinnvoll ist um auf jeden Falle ein sichere Komponente in der Altersvorsorge zu haben. Die garantierten Renten sind die Zahlungen, auf die man sich dann verlassen kann.

Sollten  Wert auf Sicherheit gelegt werden, sollten  aber unbedingt darauf geachtet werden  keine fondsgebundene Rentenversicherung abzuschliessen, sondern eine die konservativ anlegt, der Versicherer also selber das Geld verwaltet und eine Mindestverzinsung garantiert.

Grundsätzlich sollte man aber auch unbedingt auf die richtige Bonität des Versicherers achten, denn die Garantie ist nur so gut wie der Garantiegeber.

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